Holzbau allgemein

Der Heizenergiebedarf ist bei Holzrahmenbauten in der Regel deutlich niedriger als von der Energieeinsparverordnung (EnEV) gefordert. Das liegt daran, dass die Tragkonstruktion in Stäbe aufgelöst ist und die Zwischenräume mit Wärmedämmung gefüllt sind. So kann die Gebäudehülle mit relativ dünnen Wandstärken einen hervorragenden Wärmeschutz bieten. Ein niedriger Heizenergiebedarf ermöglicht wiederum den Einsatz hocheffizienter Heizungs- und Lüftungstechnik sowie einen hohen Anteil erneuerbarer Energien.

Niedrig ist auch der Energieaufwand für das Bauen selbst. Im Gegensatz zu mineralischen und metallischen Baumaterialien, die künstlich unter hohen Temperaturen hergestellt werden, wächst der nachwachsende Rohstoff Holz im Wald und muss nur geerntet und weiterverarbeitet werden. Natürlich hat ein Baum zum Wachsen und Holzbilden auch viel Energie gebraucht, doch die kam zu 100 % von der Sonne.

arstekton

Die hochwärmegedämmte Gebäudehülle von arstekton-Häusern orientiert sich am Passivhaus-Standard und sorgt dafür, dass der Heizenergiebedarf sehr niedrig ist. Die Außenwände erreichen mit 30 bis 40 cm Zellulose- und Holzweichfaser-Dämmung einen U-Wert von 0,10 bis 0,15 W/m2K, die Fenster mit ihrer 3-Scheiben-Verglasung einen U-Wert von 1,0 W/m2K oder besser. Da die Situation bei jedem Haus anders ist, ermitteln wir immer die optimale Größe und die optimale Kombination verschiedener Heiztechnik-Komponenten. Zur Erreichung des energetischen Standards „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“ (der Standard mit den besten Förderkonditionen) setzen wir folgende Grundtypen ein:

E-Power

Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher zur Stromerzeugung

strombetriebene Infrarot-Heizflächen zur Beheizung der Räume

Raumluft-Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung

Timber-Power

Holzpelletsanlage zur Heizwärmeerzeugung und Warmwasserbereitung

Fußbodenheizung zur Beheizung der Räume

Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung

KFW Pressemitteilungen

Neuerungen im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“

KFW Energieeffizient Bauen

Für Bau oder Ersterwerb eines neuen KfW-Effizienzhauses

Aufgrund der hochwärmegedämmten Gebäudehülle wären bei einer konventionellen Fensterlüftung die Lüftungswärmeverluste vielfach höher als die Transmissionswärmeverluste (Wärmestrom durch die Bauteile). Deshalb setzen wir immer hochmoderne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung ein. Diese weisen einen Wirkungsgrad von 85 % und mehr auf. Das erhöht auch den Wohnkomfort, weil es keine Kaltluftströme (umgangssprachlich „Zug“ genannt) mehr gibt. Und Allergiker können sich zudem die frische Zuluft filtern lassen, bevor sie in den Raum eintritt. Ob eine zentrale oder mehrere dezentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz kommen, entscheiden bei jedem arstekton-Haus die konkrete Situation und der Bauherr.

Detailschnitt

arstekton-Außenwand

Detailschnitt

arstekton-Dach

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